In den Vereinigten Staaten wollen viele die Sperrung ihres Xbox-Live-Accounts wegen einer gemoddeten Xbox 360 nicht akzeptieren.
Die Bannwelle, die Microsoft gegen etwa eine Million User gestartet hatte, die ihre Xbox 360 gemoddet hatten, zieht nicht nur eine große Zahl von überraschend preiswerten Xboxen beim amerikanischen ebay nach sich, sondern auch eine Sammelklage.
Die amerikanische Kanzlei Apington IP möchte gegen Microsoft eine Sammelklage starten und wirft dem Konzern vor, mit den Sperrungen gezielt bis zum Start von Call of Duty 6: Modern Warfare 2 gewartet zu haben, um noch monatliche Gebühren angreifen zu können. Außerdem wären die Verkäufe des Shooters nach der Kanzlei nicht so gut ausgefallen, wenn man die Xboxen vor der Veröffentlichung gebannt hätte.
Die Anwälte haben nun alle diejenigen aufgerufen sich in eine Liste einzutragen, die eine Entschädigung für die restlichen Tage ihrer gültigen Abos zu erhalten.